Rede von Verena: “unrechtmäßige Lolli PCR Pooltests an bayerischen Grundschulen”

Rede von Verena, Mitinitiatorin der Petition “unrechtmäßige Lolli PCR Pooltests an bayerischen Grundschulen”

Hallo liebe Eltern, Kinder und Münchner,
ich freue mich sehr, heute hier sprechen zu können, und das aus brand-aktuellem Anlass:

Vor genau 3 Tagen war ich zusammen mit einem sehr engagierten Vater (Christof ich grüsse dich) im Bildungsausschuss des Bayerischen Landtags eingeladen – es ging um unsere Petition „Unrechmässige Lolli PCR Pooltests an Bayerischen Grundschulen“.

Nur eins vorweg:

Diese 3 Stunden im Bildungsausschuss, die wir dort hinter Plexiglasscheiben und einer FFP2 Maske verbrachten, werde ich nicht so schnell vergessen….Was mich persönlich zutiefst schockiert, war zu sehen mit welcher Arroganz die Abgeordneten über verschiedene Themen, die unsere Kinder betreffen, in oberflächlicher Art und Weise abstimmen. Dies hat für mich persönlich wenig mit Demokratie zu tun. Um so mehr freue ich mich jetzt, hier vor Euch zu Wort zu kommen.

Aber ich fang am besten mal von vorne an:

Die von uns gegründete Initiative „Eltern Ausschuss Bayern“ hatte am 7. Oktober eine Email an die Bayerische Staatsregierung geschickt. Mit im Verteiler waren Grundschulen, sowie Lehrer und Elternverbände und natürlich auch die Presse. Noch dazu hatten wir ca. 6000 Unterschriften von gleichgesinnten Eltern gesammelt und mitgeschickt.

Es ging uns dabei um die neu eingeführten Lolli-PCR-Pooltests, die von unseren ca. 500 000 Grundschülern 2 mal die Woche jeweils 60 Sekunden geluscht werden müssen, damit diese überhaupt ihr Recht auf Bildung wahrnehmen können!

Diese Art von Testungen haben wir mit Experten aufwendig analysiert und konnten sie ganz klar für rechtswidrig erklären. Konkret werfen wir dem Kultusministerium vor, gegen die Medizinprodukt-Zertifizierung und der Materialsicherheit dieser Lollis zu verstoßen. Außerdem geht es um den nicht konformen Austausch der Gesundheitsdaten unserer Kinder, die zwischen Schule, Labor und der LMU verschickt werden.

Ca. einen Monat später, kam dann auch schon eine Reaktion von Seiten des Kultusministeriums : Sie schrieben auf ihrer Website, dass sie die Lollis, die mit Gammastrahlen sterilisiert wurde, auf radioaktive Rückstände untersucht hätten und stellten eine bislang fehlende „Gebrauchsanweisung“ zur Verfügung.

Doch die Problematik selbst wurde völlig ignoriert, nämlich dass diese Lollis teilweise einen „ekligen“ Geschmack haben, was auf das Vorhandensein von Schadstoffen zurückführen lässt und bei vielen Kindern sogar gesundheitliche Probleme verursachten : von Übelkeit, Kopfschmerzen bis zu allergischen Reaktionen.

Viele Eltern haben uns Leidensberichte ihrer Kinder zugeschickt. Ich lese euch die 3 Aussagekräftigsten kurz vor:

1. „Da wir bei unserer Tochter immer wiederkehrende langanhaltende starke Kopfschmerzen an den Pooltesttagen feststellten und sie sie jedesmal kreidebleich nachhause kam und uns berichtete wie übel und widerlich diese Lollis schmeckten – nämlich wie „ein totes verwesendes Tier“ haben wir die Einverständniserklärung zum 25.11.2021 widerrufen. Trotzdem bekamen wir am 08.12. 21 ein negatives Ergebnis aus der Pooltestung obwohl sie definitiv nicht an der Testung teilgenommen hat „

2. „Mir als Mutter war gar nicht bewusst dass mein Sohn sich wegen den Lolly Tests jedes mal übergeben musste . Ich dachte es sei wegen der Maske. Bis er dann sagte : „bitte Mama, diese Dinger Stinken nach Essig und schmecken so eklig, das mir danach direkt übel wird und ich immer spucken muss.“

3. „Ich habe nochmals mit der Mutter gesprochen, deren Tochter Nesselsucht entwickelte. Sie meinte, die Krankheit wäre zurückgegangen durch das Herausnehmen bei der Pooltestung. Sie fährt jetzt immer zur externen Testung in die Apotheke. Den Apothekern dort ist aufgefallen, dass seit den Pooltests Neurodermitis bei den Kindern zugenommen hat.“

So viel zu den Aussagen, aber wie ging es bei uns weiter?

Kurz vor Weihnachten hatten sich dann einige Eltern zusammengetan, Geld gesammelt und ein Labor beauftragt, diese Lollis zu untersuchen. Dabei wurden in der Analyse nicht- deklarierte Stoffe gefunden, wie zB. ein Klebstoff. Problematisch ist vor allem dass diese Lollis eigentlich Abstrichtupfer sind und durchs Lutschen zweckentfremdet werden.
Sprich es gilt das Lebensmittelrecht, und in diesem Rahmen werden die Grenzwerte nicht eingehalten.

In der Zwischenzeit war unser erstes Schreiben als Petition beim Bildungsausschuss akzeptiert worden. Der Termin stand fest für den 27. Januar und wir hatten dafür erweitertes Material nachgereicht, wie zB Kritik an der neuen „Gebrauchsanweisung“ , sowie unsere Laborbefunde und gesammelte Leidensberichte von Kindern.

Ihr könnt Euch wohl vorstellen, dass die Spannung mehr als spürbar war, als wir vor 3 Tagen durch die Sicherheitsschleuse des Landtags liefen und im Saal 2 am äußersten Rand des großen Verhandlungstisches Platz nehmen durften.

Leider wurde unser Anliegen weder im Detail besprochen noch wurde uns das Wort erteilt. Stattdessen beschränkten sich die beiden Berichterstatter, Herr Waschler von der CSU und Frau Schwamberger von den GRÜNEN, darauf, die Stellungnahme der Staatsregierung zu zitieren: Die Lollis hätten keinen Geschmack, würden keine Stoffe abgeben; sie hätten ein CE Zeichen, seien geprüft und erfüllten alle gesetzlichen Anforderungen. Die meisten Eltern und Kinder fänden diese Lollis super !

Auch der Kommentar von Herrn Waschler ließ tief blicken, der tatsächlich eingestand, dass er ja bis vor kurzem solche PCR Lollitests gar nicht kannte.
Das war’s. Die Petition wurde abgewiesen.

Für uns bleibt diese Petition trotzdem ein voller Erfolg.

Denn allein dadurch schuldet die Staatsregierung uns eine detaillierte schriftliche Stellungnahme…Und sobald wir diese vorliegen haben, planen wir natürlich weiter…

Eins ist klar:

Es ist umso wichtiger, dass wir gerade jetzt weitere juristische und politische Aktionen unternehmen, damit diese sinnlosen und gesundheitsschädlichen Testungen an unseren Kindern beendet werden.
Lasst uns verhindern, dass unsere Kinder psychisch in Ihrer Gesundheitswahrnehmung irre gemacht und von ständiger Infektion und Quarantäne dressiert und geängstigt werden !

Auf der Webpage von Kinderrechte Jetzt könnt Ihr Euch die Details unserer Petition herunterladen und mit der Schulleitung und anderen Betroffenen teilen.

Nochmals ein ganz herzliches Dankeschön an Jürgen, Vorstand von Kinderrechte Jetzt und sein tolles Team für die Organisation der heutigen Demo !

Danke Euch allen !